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Zwei Premieren und Nominierungen in München
Wir freuen uns über gleich zwei Premieren und Nominierungen auf dem Filmfest München, das in diesem Jahr vom 26.6. bis 5.7.2026 stattfinden wird.
In der Reihe Neues Deutsches Fernsehen werden am 30. Juni EINE NACHT IN BANGKOK von Sathyan Ramesh und DIE KLEINEN UND DIE GROSSEN LÜGEN von Magnus Vattrodt erstmals öffentlich gezeigt. Beide Filme sind für den Bernd Burgemeister Fernsehpreis nominiert, der jährlich auf dem Festival an die Produzenten des besten Films aus der Sektion "Deutsche Fernsehfilme" vergeben wird.
EINE NACHT IN BANGKOK (30.6. um 17:30 Uhr im Gloria Palast) ist, wie gewohnt bei Sathyan Ramesh, ein so einfühlsamer wie nuancierter Beziehungsfilm: Er erzählt von den langjährig getrennt lebenden Ehepartnern Katharina (Desirée Nosbusch) und Hektor (Matthias Brandt), die sich notgedrungen wieder miteinander beschäftigen müssen, als ihre erwachsene Tochter Lilith (Clara Vogt) in Untersuchungshaft kommt - und dabei stellen sie sich irgendwann nicht mehr nur die Frage, was bei ihrer Tochter schiefgelaufen ist, sondern auch, was sie beide einst aneinander geliebt haben. Regie führte Rainer Kaufmann, Produzentinnen waren Doris Zander und Hannah Liebrenz von der Bavaria Fiction im Auftrag des NDR.

Foto: NDR/Stephan Rabold
Mit DIE KLEINEN UND DIE GROSSEN LÜGEN (30.6. um 20:00 Uhr im Astor Kino / 5.7. um 17:00 im Amerikahaus Theatersaal) hat Magnus Vattrodt ein dichtes Kammerspiel zwischen Krimi und Beziehungsfilm geschrieben. Nach einem schweren Autorunfall verbringt Unternehmer Felix (Fabian Hinrichs) mehrere Wochen im Krankenhaus. Zur Feier seiner Heimkehr lädt seine Frau Anne (Julia Koschitz) Felix' beste Freund:innen ein: Irina (Nina Kunzendorf), Martin (Matthias Matschke) und Justine (Aenne Schwarz). Doch die Partystimmung verebbt, als unerwartet eine junge Frau auftaucht, deren Tochter am Abend von Felix' Unfall verschwunden ist... DIE KLEINEN UND DIE GROSSEN LÜGEN wurde produziert von der Network Movie für ZDF und arte, Produzent:innen waren Wolfgang Cimera und Silke Pützer.

Foto: ZDF/Nik Konietzny